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Jale, 27 Jahre
Absolventin

„Vom Studium habe ich gelernt, wie ich mir die Schritte bis zu einem Ziel sinnvoll einteile und welche Methoden mir dabei helfen.“

Jale wollte – wie man so schön sagt – „was mit Medien” machen und entdeckte ihre Leidenschaft für Social Media während des Studiums Informations- und Datenmanagement (IuD).

Neben Methoden und Know-How für das spätere Berufsleben konnte sie auch persönlich für sich mitnehmen, wie wichtig es ist, dem eigenen Weg zu folgen. Hier gibt sie Einblicke in ihr Studium an der FH Potsdam.

Das Studium: Erwartungen und Realitätscheck

Wieso hast Du Dich für den Studiengang Informations- und Datenmanagement an der FH-Potsdam entschieden?

Das IuD-Studium gibt einem ganz viele Möglichkeiten, in verschiedene Bereiche reinzuschnuppern. Ich konnte mir in den sieben Semestern intensiv Gedanken über meine berufliche Zukunft und die genauen Sparte machen, in der ich arbeiten möchte. Ich konnte mich voll ausprobieren und bekam gleichzeitig theoretisches Wissen und praktisches Know-How.

Wie sieht das dann konkret aus? Was hast Du im Studium gelernt?

Im Prinzip lernt man verschiedene Methoden kennen, wie man Inhalte so strukturiert aufbereiten kann, dass sie für den Nutzer schnell brauchbar und nützlich werden. Dabei kann es z. B. um Bildmaterial in einer Datenbank für Journalisten, um Museumsobjekte in einem digitalen Katalog und vieles mehr gehen.

Und im Studium geht es u. a. auch um Themen wie den digitalen Strukturwandel in der Gesellschaft – so bekommt man dann einen ganzheitlichen Überblick.

Und was hast Du für Dich persönlich bzw. für das Arbeitsleben aus dem Studium mitgenommen?

Ich habe zum Beispiel gelernt, ein Projekt in verschiedene Schritte bis zum Ziel zu untergliedern und welche Methoden mir dabei helfen. Und ich habe gelernt, Prozesse zu analysieren und zu optimieren, Content-Management-Systeme zu bedienen, Datenbanken mit Inhalten zu befüllen, semantische Technologien aufzubauen und einzusetzen und vieles mehr.

Das Leben danach: Was das Studium an beruflichen Möglichkeiten bereithält

Welche Jobmöglichkeiten hat dir das IuD-Studium eröffnet?

Also, neben meinem Studium habe ich schon in zwei Agenturen gearbeitet. Erst war ich in einer kleinen Luftbildagentur in Berlin angestellt. Dort habe ich die produzierten Luftbilder so für die Datenbank aufbereitet, dass Verlage und andere Agenturen sofort wussten, worum es ging und sie konnten die Bilder dann bei Bedarf kaufen.

Danach habe ich in der Bildabteilung der Deutschen Presse-Agentur in Berlin gearbeitet, in der ich hauptsächlich archivierte Bilder für Journalisten ausgewertet und zur Verfügung gestellt habe.

Während meiner Studienzeit habe ich dann auch noch selber begonnen, mir meinen eigenen Blog zum Thema Mode und Lifestyle mit WordPress aufzubauen und ihn über Social Media zu vermarkten.

Und wo arbeitest Du jetzt?

Zurzeit arbeite ich in einer kleinen Agentur für Webdesign in Potsdam und betreue dort die Bereiche Social Media und Redaktion.

Zu meinen Aufgaben gehört u. a. suchmaschinenoptimierte Texte für Webseiten zu schreiben. Zum anderen erstelle ich Social Media Strategien für unsere Kunden und setze die Konzepte dann organisatorisch um. Dazu gehört zum Beispiel Werbekampagnen zu schalten, sie entsprechend zu monitoren und Community Management zu machen.

Unsere Kunden sind mittelständische Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen – es macht echt Spaß in die verschiedenen Themen und Welten einzutauchen und so eine Vielfalt mitzubekommen.

„Es lohnt sich, neben dem Studium auch seine eignen kleinen Projekte zu verfolgen und einfach Dinge auszuprobieren.“

Potsdam: Deine neue Stadt

Was gefällt Dir an der FH Potsdam, warum sollte man hier studieren?

Die praktische Ausrichtung der FHP mit vielen Projekten und zwei integrierten Praktika lässt einen genügend Berufserfahrung sammeln und macht den Einstieg ins Berufsleben ziemlich einfach. In Seminaren habe ich mit den anderen Studiengängen zusammengearbeitet, das war jedes Mal super interessant.

Außerdem ist die Fachhochschule relativ klein und familiär gehalten. Nach einer gewissen Zeit kennt man eigentlich alle Gesichter auf dem Campus. Das finde ich schöner, als die Anonymität an einer großen Uni.

Und noch ein Vorteil: dadurch, dass der Campus erst seit ein paar Jahren besteht, sind viele Gebäude neu und modern ausgestattet, was in dem Bereich der Informationswissenschaften auch sehr wichtig ist.

Und wie ist Potsdam als Studienort?

Potsdam ist einfach schön! Hier kann man gut im Grünen abschalten, hat lauter süße Cafés und Restaurants, und kann seinem Besuch auch einiges zeigen und bieten.

Während meiner Studienzeit war ich sehr gerne und oft im Pub à la Pub. Die Getränke schmecken super, sind zum Studentenpreis zu haben und die Studentenbedienung hinter der Theke ist total nett.

Zum anderen kann ich die Kurse des Hochschulsports empfehlen. Hier ist wirklich für jeden eine geeignete Sportart dabei und man lernt nette Leute kennen.Und hey: Berlin ist um die Ecke!

Als Letztes: Was ist Dein Ratschlag für angehende Studies?

Lasst euch nicht beirren und zu viel beeinflussen. Zieht euer eigenes Ding durch, auch wenn die Vorstellungen und Interessen der anderen in eine etwas andere Richtung gehen, als eure.

Kontakt

Prof. Dr. Angela Schreyer
Studienfachberatung Informations- und Datenmanagement B.A.

Telefon: +49 331 580-1525

Email: schreyer@f-potsdam.de

Fachhochschule Potsdam
Fachbereich Informationswissenschaften
Kiepenheuerallee 5
14469 Potsdam