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Mathis, 24 Jahre
Absolvent

„Durch mein Studium kann ich wissenschaftlich arbeiten – ich habe aber auch viel praktisch orientiertes Know-How mitgenommen.“

Nach der Arbeit in einer Bio-Gärtnerei und einem angefangenen Osteopathiestudium hat Mathis im Informations- und Datenmanagement-Studium (IuD) gefunden, wonach er gesucht hat: tiefgehende Einblicke in verschiedene Arbeitszweige im Bereich Medien und Informatik sowie individuelle Betreuung.

Schon im Studium wurde er von seinem jetzigen Arbeitgeber übernommen, den er durch eine Exkursion im Rahmen einer Lehrveranstaltung kennengelernt hat. Hier erzählt er mehr über sein Studium an der FH Potsdam.

Das Studium: Erwartungen und Realitätscheck

Warum hast du Dich für das IuD-Studium entschieden?

Der Studiengang zeichnet sich in meinen Augen dadurch aus, dass er Informatik mit Management verbindet und in größere Unternehmensprozesse einordnet – das fand ich interessant.

Ich wollte außerdem eine praktische Ausrichtung und habe mich deshalb für die FH und gegen eine Uni entschieden. Und ich muss sagen: die zwei langen, ins Studium integrierten Praktika haben viel zu meiner beruflichen Orientierung beigetragen.

Welche Praktika hast du absolviert?

Während des 8-wöchigen Praktikums nach dem 2. Semester war ich beim BPA (Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste eV) und habe dort das Archiv sowie die Dokumentationsabteilung kennengelernt. Während des Praktikumssemesters im 5.  Semester war ich bei ]init[ und habe dort in der Abteilung Content & Media Services am entwicklungsbegleitenden Testing und der QA/ QS für verschiedene Projekte öffentlicher und privater Kunden gearbeitet.

Und was hast Du in den sieben Semestern Studium konkret gelernt?

Ich habe ein tieferes Verständnis für die Funktionsweise und Organisation des Internets entwickelt: für Web-Standards und Informations- und Kommunikationstechnolgien wie z. B. Datenbanken, Webanwendungen usw. Gerade im Bereich Informatik lohnt es sich aber, sich außerhalb der Seminare, also selbst noch tiefer einzuarbeiten.

Im Studium konnte ich aber auch meine Kommunikations-Skills weiterentwickeln und wissenschaftliches Arbeiten lernen und üben.

Welche Inhalte fandest Du persönlich besonders interessant?

Viel gebracht haben mir Grundlagen des WWW, das Fach “Information Retrieval” und die Kurse zu den Programmiersprachen bzw. formale Sprachen HTML/CSS sowie PHP. Auch in Content Management Systeme reinzuschnuppern fand ich spannend – damit arbeite ich auch jetzt in meinem Job.

Highlights waren für mich auch immer die Pflichtpraktika und die Exkursionen zu privatwirtschaftlichen Unternehmen und Behörden. Da waren wir z. B. bei Bayer, ]init[, BND und BPA.

Und ich konnte fachbereichsübergreifend viele Veranstaltungen besuchen, wie z. B. eine Blockwoche zum Thema Selbstständigkeit oder ein Seminar zum Asylrecht in Deutschland.

Das Leben danach: Was das Studium an beruflichen Möglichkeiten bereithält

Was ist nun Deine Perspektive in Bezug auf die berufliche Weiterentwicklung?

Das Studium hat mich befähigt, wissenschaftlich zu arbeiten – ich hätte mich nach dem Bachelor auch noch in einem Masterstudium spezialisieren können. Aber ich hatte Lust, in einen Job einzusteigen und konkrete Arbeitserfahrung zu sammeln.

Wie verlief Deine Jobsuche?

Nach meinem Pflichtpraktikum bei der ]init[ AG, die ich durch eine Exkursion kennen gelernt hatte, wurde ich dort übernommen und habe bis zum Ende meines Studiums als Werkstudent gearbeitet. Jetzt bin ich da als Content Manager fest angestellt.

Und was genau sind Deine Aufgabenbereiche als Content Manager?

Mein Arbeitgeber ist Experte im Bereich E-Government, das heißt, wir betreuen z. B. die Webseiten der Bundesregierung und vieler Ministerien. Von der Beratung über die Konzeption, Entwicklung und das Hosten können wir alles aus einer Hand anbieten.

Als Content Manager betreue ich unsere Kunden telefonisch oder vor Ort, gebe ihnen Schulungen oder helfe bei konkreten Problemen. Außerdem befasse ich mich mit entwicklungsbegleitender Qualitätssicherung und Testkonzepten.

„Die fachbereichsübergreifenden Veranstaltungen bringen Abwechslung und erweitern den Horizont.“

Studentenleben: Facts zur FH Potsdam

Was denkst Du, macht die FH Potsdam als Hochschule aus?

Die fachbereichsübergreifenden Lehr- und Weiterbildungsangebote sind super interessant und kann ich jedem, der seinen Horizont erweitern will, empfehlen. Auch das sehr intensive, persönliche Lernumfeld schätze ich sehr: Man kann tiefgehende Praxiserfahrung sammeln und bekommt individuelle Hilfe und gute Betreuung bei Fragen oder Problemen.

Hast Du ein paar abschließende Ratschläge für die künftigen Studis?

Belegt fachbereichsfremde Kurse, versucht einen Job als Werkstudierende oder studentische Hilfskraft zu bekommen oder werdet Campusspezialist. (Das ist ein Projekt, in dem Studierende aus allen Fachbereichen Workshops für Schüler in Schulen anbieten und dabei ihren Studiengang erklären.) Dadurch bekommt ihr die Möglichkeit, Neues über euch, die FH und euer Studium zu lernen.

Kontakt

Prof. Dr. Angela Schreyer
Studienfachberatung Informations- und Datenmanagement B.A.

Telefon: +49 331 580-1525

Email: schreyer@f-potsdam.de

Fachhochschule Potsdam
Fachbereich Informationswissenschaften
Kiepenheuerallee 5
14469 Potsdam